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Archiv 2016 - Kultur- und Heimatverein Großefehn e.V.

Irischer Abend
Datum: 23.01.2016

Freuen Sie sich auf einen irischen Abend mit der "Shamrock-Klaver- Band":

Eine Frau, zwei Männer aus dem musikalisch reichhaltigen Ostfriesland, viele typische Instrumente und stets engagierter Gesang voller Emotionen.
Seit nunmehr 12 Jahren ist diese Band unterwegs auf kleineren und größeren Bühnen Norddeutschlands und entführt das Publikum, mal besinnlich, mal schwungvoll, musikalisch auf die zauberhafte grüne Insel Irlands.

Ort: Bürgerhaus Großefehn
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt: 6,00 EUR
Hier ein kleiner Bericht über den gelungenen Abend:
Irische Pub-Atmosphäre konnten etwa 70 Zuhörer am Samstagabend im Großefehner Bürgerhaus schnuppern. Die gut aufgelegte ostfriesische Shamrock-Klaver-Band spielte auf Einladung des Großefehner Kultur- und Heimatvereins Balladen von der grünen Insel und aus Schottland. Der ungewöhnliche Name der Band wurde gleich zu Beginn von der Band im Rahmen einer lockeren Moderation "übersetzt": "Shamrock" ist das irische Kleeblatt, und "Klaver" ist das plattdeutsche.
Heidrun Meyer-Schmidt, Wolfgang Neiweiser und Ludwig de Groot interpretierten die Folksongs virtuos mit Gitarren und Gesang, rhythmisch begleitet von der "Bodhrán", der irischen Rahmentrommel, und melodisch umspielt von den Flötenklängen der "Tin-Whistle" in den Händen von Meyer-Schmidt.
Gefühlvolle Texte von Krieg, Schiffsunglücken, Tod und unerfüllter Liebe zeugten von Leid und Trauer, doch, so erläuterte de Groot: "Die irischen Melodien heben die möglicherweise depressive Stimmung weitgehend auf." Und deshalb durften die Zuhörer auch durchaus zum Mitklatschen und Mitsingen aufgefordert werden. Die heimliche schottische Nationalhymne "The bonnie banks of Loch Lomond", in Fußballstadien gerne gesungen, und nach der Pause weitere schwungvolle Songs luden dazu ein: "The wild Rover", auf deutsch "An der Nordseeküste" oder "Whiskey in the Jar" gehörten zu den bekannteren.
Für den anhaltenden Schlussbeifall bedankte sich die Band mit "Hoch im Norden weht ein rauer Wind" und dem Abschiedslied "The parting Glas" als Zugaben


Auricher Nachtwächtertour mit Feuerzangenbowle und Kaffeerösterei
Datum: 26.02.2016

Wir treffen uns bei der Lambertikirche. Dort erwarten uns zwei Stadtführerinnen, die eine 60- bis 90-minütige winterliche "Nachtwächtertour" durch Aurich mit uns machen.
Die Damen versprechen viele interessante Themen und Informationen über Aurich bei Nacht. Anschließend besuchen wir das Café "HAFEN5" in der Hafenstraße, wo wir vom Inhaber Herrn Lamb erwartet werden. Trotz des Wintermonats sitzen wir draußen (es gibt auch Plätze im Haus) an einem wärmenden Feuerkorb bei einer heißen Suppe und einer Feuerzangenbowle. Zwischenzeitlich zeigt Herr Lamb uns in kleinen Gruppen seine Kaffeerösterei und die Vielfalt der Kaffeesorten.
Im Café klingt der Abend individuell aus.

Ort: Aurich
Zeit: Treffen um 19 Uhr bei der Lambertikirche
Kosten: ca.(!) 20,00 EUR, je nach Teilnehmerzahl
Kontakt: Adolf Sassen, Tel.: 04943/9257926

Wir werden versuchen, Fahrgemeinschaften zu bilden, wenn gewünscht.


Heilpflanzenwanderung im Hopelser Wald
Datum: 07.05.2016

Der Hopelser Wald bietet eine Vielzahl von verschiedenen Pflanzenarten. Neben jüngeren Nadelholzanpflanzungen gibt es, besonders im Bereich des ehemaligen Klosters, auch ökologisch wertvolle alte Bestände aus Eichen, Buchen und anderen Laubbäumen. Hier findet man in der Krautschicht auch seltene Arten wie den Gelbstern oder auch andere Pflanzen, die vermutlich schon von den Nonnen des Klosters als Küchen- oder Heilkräuter verwendet wurden.
Auf unserer Wanderung gibt uns der Heilpraktiker Karl-Heinz Peper die Gelegenheit, solche Pflanzen kennenzulernen. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Bedeutung der heimischen Wildpflanzen für die Naturheilkunde und er hat deren Heilwirkung in der Praxis erprobt. Er kann uns bei seiner Führung zu den einzelnen Heilpflanzen nützliche Hinweise geben im Hinblick auf deren Heilwirkung und Anwendung.

Beginn: 14.00 Uhr
Ende: ca. 16.30 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz bei der Gaststätte Forsthaus Bohnens, Hopelser Str. 51
Kosten: 8,00 EUR
Anmeldung: Friedrich Freudenberg, Tel.: 04943/2218
(Anmeldung notwendig, Teilnehmerzahl auf 20 begrenzt)


Fahrt in die vielfältige Kulturlandschaft Krummhörn
Datum: 11.06.2016

In der Mitte unseres Sommerprogramms laden wir zu einer Fahrt in die vielfältige Kulturlandschaft Krummhörn. Die Gemeinde Krummhörn wurde 1972 durch die Verwaltungsreform aus 18 Warfendörfern und dem Fischerdorf Greetsiel gebildet. Diese Dörfer mit den Kirchen, den Kanälen oder Tiefs, den großen Gulfhöfen sowie der hohe Seedeich prägen die weite Landschaft.
Unter der kundigen Führung von Frau Reershemius aus Campen erhalten wir an unterschiedlichen Beispielen Einblicke in die reichhaltige Kulturgeschichte dieser ostfriesischen Küstenlandschaft. Wir begrüßen Frau Reershemius um 14 Uhr in Rysum und besichtigen mit ihr das klassische Rundwarfendorf. Die Kirchen zählen zu den bedeutenden Kulturschätzen in der Krummhörn. In der Rysumer Kirche hören wir eine Orgelmusik auf der ältesten bespielbaren Kirchenorgel (von 1457) in Nordeuropa.
Auf der Weiterfahrt nach Campen begleitet uns der Seedeich. In ihrem Heimatort möchte Frau Reershemius exemplarisch die Strukturveränderungen in der Landwirtschaft dieser fruchtbaren Region aufzeigen. Das Dorf selbst wird in der Krummhörn mit einem treffenden Spruch beschrieben: "Campen liggt so moi in d' Runn." Die dicht gedrängten Häuser, zu denen auch eines der ältesten Wohnhäuser der Krummhörn zählt, und die schmalen Lohnen vermitteln auch heute noch die Lebenssituation auf einer Warf in früherer Zeit.
Bei der Besichtigung des kreisrunden, kleinen Dorfes findet die Kirche unsere besondere Aufmerksamkeit. Der Innenraum ist berühmt für die faszinierenden Steinornamente und farbigen Bemalungen. In dem freistehenden Glockenturm hängt die wohl älteste Glocke Ostfrieslands (gegossen 1295).
Frau Reershemius wird uns aus der Geschichte dieses Landstriches über die Häuptlinge und deren Bürger aufklären. Im 14. und 15. Jahrhundert hatten sich die Häuptlinge der Dorfgemeinschaften in fast jedem Dorf ein Steinhaus bzw. eine Burg errichtet. Wir besuchen die Osterburg in Groothusen, die noch heute von den Nachfahren der Groothuser Häuptlinge bewohnt wird. Nach einer erholsamen Teepause werden uns im Rahmen einer Führung die Räumlichkeiten und Zeugnisse gezeigt, die den Reichtum des ehemaligen Häuptlingssitzes erahnen lassen (ca. 45 Minuten).
Bei planmäßiger Fahrt werden wir gegen 18:30 Uhr wieder am Bürgerhaus in Großefehn eintreffen.

Abfahrt: 13.00 Uhr vom Bürgerhaus Großefehn, Kanalstr. Süd 54
Rückkehr: ca. 18.30 Uhr am Bürgerhaus
Kosten: 25,00 EUR einschließlich Orgel, Führung, Eintritt, Tee und Kuchen
Anmeldung: Grete Tornow, Tel.: 04943/3759


Konzert der Chorgemeinschaft Sonans Esens
Datum: 03.07.2016

In der schönen St. Jürgen-Kirche in Holtrop erwartet uns ein besonderes Musikereignis. Die Chorgemeinschaft Sonans Esens wird uns mit ihren Vorträgen die russisch-orthodoxe Kirchenmusik näher bringen. In all diesen Werken kommt die tiefe Religiosität des russischen Volkes zum Ausdruck. Der Chor besteht aus 20 Sängerinnen und Sängern. Die Leitung hat der niederländische Gesangspädagoge und Dirigent Professor Christiaan Verhoog. Ergänzt wird das Programm durch Liedbeiträge einzelner Gruppen aus der Chorgemeinschaft, dem Schubert-Quartett und der Vokalgruppe Sea Breeze.

Beginn: 19.00 Uhr
Ort: St. Jürgen-Kirche Holtrop
Eintritt: frei (Um eine Spende wird gebeten.)


Jazz-Frühschoppen mit der Garden-City-Company
Datum: 14.08.2016

Eine erlebnisreiche Musikveranstaltung wird durch das Open-Air-Konzert auf dem Eiland beim Fehnmuseum Westgroßefehn geboten. Die Garden-City-Company aus Aurich spielt in gewohnter Weise ihre breite Palette ausgewählter Musiktitel durch Stilarten wie Dixieland, New Orleans Jazz und Blues: Werner Britz - Piano, Trompete, Herbert Kraemer - Klarinette, Saxophon; Donald Rose - Piano, Posaune; Heiner Olech - Schlagzeug, Gesang; Günter Tjards - Bass, Jazzsängerin Suzie Aljets - Gesang

Beginn: 11.00 Uhr, Ende ca. 14.00 Uhr
Ort: Fehnmuseum Eiland in Westgroßefehn, Leerer Landstraße (hinter der Klappbrücke)
Eintritt: frei (Es wird um eine Spende für den finanziellen Aufwand des Kultur- und Heimatvereins e. V. zu dieser Veranstaltung gebeten.)


Flurnamen im Raum Großefehn
Datum: 23.09.2016

In Zusammenarbeit mit Frau Cornelia Ibbeken, der Leiterin der Flurnamendeutung der Ostfriesischen Landschaft, haben wir eine Veranstaltung geplant, die aus zwei kurzen Vorträgen und einer Ausstellung zum Thema Flurnamen besteht.
Zuerst wird Herr Heinrich Schumacher, der Initiator der ostfriesischen Flurnamensammlung, über die Fahrtroute der Törfmuttjes von Spetzerfehn bis zur Kesselschleuse Emden berichten. Er hat Aufzeichnungen ehemaliger Torfschiffer ausgewertet, die über 60 Namen einzelner Kanalabschnitte enthalten. Die Fehntjer orientierten sich an diesen Bezeichnungen, wenn sie die Überbrückungen der Gräben, die sie beim Treideln benötigten, zu versorgen und zu verwalten hatten. Bezeichnungen wie Bullenkamp oder Pannrack entsprechen den an den Kanal angrenzenden Flurstücken.
Im Anschluss daran wird Frau Ibbeken uns über das Projekt der Flurnamendeutung in Ostfriesland informieren. In ihren Ausführungen bezieht sie sich überwiegend auf Beispiele aus der Gemeinde Großefehn. Entsprechende Karten werden an Stellwänden im Foyer des Bürgerhauses ausgestellt und werden dort auch nach dieser Veranstaltung zu sehen sein.

Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Bürgerhaus Ostgroßefehn, Kanalstr. Süd 54
Eintritt: frei
Informationen: Friedrich Freudenberg, Tel. 04943/2218


Jubiläumskonzert des Chores "Gaudeamus"
Datum: 29.10.2016

Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens gibt der Großefehner Chor "Gaudeamus" ein Jubiläumskonzert. Unter dem Motto "Begegnungen" singen die 35 Sängerinnen und Sänger unter anderem Schlager- und Filmmelodien sowie bekannte und weniger bekannte Volkslieder. Lustiges aus der Heimat wie zum Beispiel ein Hymne auf den Grünkohl oder der für Baltrum umgedichtete Caprifischer-Song der 50er Jahre und ein Loblied auf die ostfriesische Teezeremonie bilden einen weiteren Schwerpunkt im Programm. Den Namen "Gaudeamus" hat sich der Chor bewusst gegeben. Übersetzt bedeutet das aus dem Lateinischen stammende Wort etwa "Wir wollen Freude haben". Freude am Singen in lockerer Atmosphäre eint die Mitglieder. Freude haben sie auch an ihrem Repertoire, das ganz bewusst nicht auf eine bestimmte musikalische Richtung festgelegt ist. Mit mittelalterlichen Trinkliedern, Schlagern der 30er und 40er Jahre, Filmmusik, traditionellen Volksliedern, anspruchsvollen klassischen, auch geistlichen Kompositionen, Liebesliedern, Gospels, Weihnachtsliedern - vieles in anderen Sprachen und gerne auch auf Plattdeutsch - ist "Gaudeamus" ein gerne gehörter Gast in Ostfriesland.

Ort: Bürgerhaus Ostgroßefehn, Kanalstr. Süd 54
Beginn: 17.00 Uhr
Eintritt: frei (um eine Spende für einen guten Zweck wird gebeten)


"En Abend up Platt" - Lesung zu Martha Köppen-Bode
Datum: 11.11.2016

Literatur von M. Köppen-Bode:
Leute vom Moorrand; Charakterbilder aus Ostfrieslands Moor und Heide; Berlin 1907, 1934, 1985
Heimat; Eine Bauerngeschichte aus Ostfriesland; Emden 1912
Ulfert Remmers; Ein Lebensbild; Emden 1919
Ginster; sechs plattdeutsche Erzählungen in ostfriesischer Mundart; Emden 1922
Folkert und Frauke; Emden 1927

Dieser plattdeutsche Abend ist Martha Köppen-Bode gewidmet. Sie wurde vor 150 Jahren am 10.11.1866 in Aurich-Oldendorf geboren. Der Vater war der Pastor D. W. Bode. Die Mutter war Margarethe Bode, geb. Siefkes. Im Jahre 1900 heiratete sie Paul Köppen, Pastor in Warsingsfehn. Durch ihre besondere schriftstellerische Begabung war sie im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts eine beliebte Autorin in Ostfriesland. ?Mit sicherer Beobachtungsgabe, einem differenzierten Humor und guter Kenntnis der Sitten und Gebräuche zeichnet Köppen-Bode die Menschen ihrer Heimat zwischen Moor und Heide und gibt ein getreues Bild ostfriesischen Dorflebens in ihrer Zeit."
Die Schriftstellerin verwendet bewusst die plattdeutsche Sprache in den Dialogen und gibt ihrem literarischen Schaffen dadurch den besonderen authentischen Wert.

In Moormerland hat sich Anfang des Jahres 2016 ein Arbeitskreis gegründet, der das Leben und die Werke von M. Köppen-Bode in Erinnerung rufen möchte. Wir begrüßen an unserem plattdeutschen Abend als Mitglieder dieser Gruppe Hannelore Boekhoff, Rita Badewien und Thorsten Manssen. Sie werden ihre bisherigen Forschungsergebnisse über das Leben und Wirken der M. Köppen-Bode vortragen, Fotografien zeigen und Beispiele aus den literarischen Werken der Autorin vorlesen. Es wäre schön, wenn dieser gemeinsame Abend ein Interesse an dem Schaffen von M. Köppen-Bode wecken und eine erweiterte Spurensuche über ihre Lebenszeit in Aurich-Oldendorf auslösen würde. Der o. a. Arbeitskreis wünscht sich historische Fotografien aus der Region um Aurich-Oldendorf und Dokumente oder Berichte über das Leben der Autorin und der Dorfbewohner in Aurich-Oldendorf zu damaliger Zeit.

Ort: Haus Els, Ostgroßefehn, gegenüber der Mühle
Zeit: 20.00 bis 22.00 Uhr
Eintritt: 5,00 EUR (einschl. Tee und Gebäck)
Kontakt: Gert Garbe, Tel. 04943 / 840


Jubiläumskonzert des Chores "Gaudeamus"
Datum: 29.10.2016

Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens gibt der Großefehner Chor "Gaudeamus" ein Jubiläumskonzert. Unter dem Motto "Begegnungen" singen die 35 Sängerinnen und Sänger unter anderem Schlager- und Filmmelodien sowie bekannte und weniger bekannte Volkslieder. Lustiges aus der Heimat wie zum Beispiel ein Hymne auf den Grünkohl oder der für Baltrum umgedichtete Caprifischer-Song der 50er Jahre und ein Loblied auf die ostfriesische Teezeremonie bilden einen weiteren Schwerpunkt im Programm. Den Namen "Gaudeamus" hat sich der Chor bewusst gegeben. Übersetzt bedeutet das aus dem Lateinischen stammende Wort etwa "Wir wollen Freude haben". Freude am Singen in lockerer Atmosphäre eint die Mitglieder. Freude haben sie auch an ihrem Repertoire, das ganz bewusst nicht auf eine bestimmte musikalische Richtung festgelegt ist. Mit mittelalterlichen Trinkliedern, Schlagern der 30er und 40er Jahre, Filmmusik, traditionellen Volksliedern, anspruchsvollen klassischen, auch geistlichen Kompositionen, Liebesliedern, Gospels, Weihnachtsliedern - vieles in anderen Sprachen und gerne auch auf Plattdeutsch - ist "Gaudeamus" ein gerne gehörter Gast in Ostfriesland.

Ort: Bürgerhaus Ostgroßefehn, Kanalstr. Süd 54
Beginn: 17.00 Uhr
Eintritt: frei (um eine Spende für einen guten Zweck wird gebeten)


"En Abend up Platt" - Lesung zu Martha Köppen-Bode
Datum: 11.11.2016

Literatur von M. Köppen-Bode:
Leute vom Moorrand; Charakterbilder aus Ostfrieslands Moor und Heide; Berlin 1907, 1934, 1985
Heimat; Eine Bauerngeschichte aus Ostfriesland; Emden 1912
Ulfert Remmers; Ein Lebensbild; Emden 1919
Ginster; sechs plattdeutsche Erzählungen in ostfriesischer Mundart; Emden 1922
Folkert und Frauke; Emden 1927

Dieser plattdeutsche Abend ist Martha Köppen-Bode gewidmet. Sie wurde vor 150 Jahren am 10.11.1866 in Aurich-Oldendorf geboren. Der Vater war der Pastor D. W. Bode. Die Mutter war Margarethe Bode, geb. Siefkes. Im Jahre 1900 heiratete sie Paul Köppen, Pastor in Warsingsfehn. Durch ihre besondere schriftstellerische Begabung war sie im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts eine beliebte Autorin in Ostfriesland. ?Mit sicherer Beobachtungsgabe, einem differenzierten Humor und guter Kenntnis der Sitten und Gebräuche zeichnet Köppen-Bode die Menschen ihrer Heimat zwischen Moor und Heide und gibt ein getreues Bild ostfriesischen Dorflebens in ihrer Zeit."
Die Schriftstellerin verwendet bewusst die plattdeutsche Sprache in den Dialogen und gibt ihrem literarischen Schaffen dadurch den besonderen authentischen Wert.

In Moormerland hat sich Anfang des Jahres 2016 ein Arbeitskreis gegründet, der das Leben und die Werke von M. Köppen-Bode in Erinnerung rufen möchte. Wir begrüßen an unserem plattdeutschen Abend als Mitglieder dieser Gruppe Hannelore Boekhoff, Rita Badewien und Thorsten Manssen. Sie werden ihre bisherigen Forschungsergebnisse über das Leben und Wirken der M. Köppen-Bode vortragen, Fotografien zeigen und Beispiele aus den literarischen Werken der Autorin vorlesen. Es wäre schön, wenn dieser gemeinsame Abend ein Interesse an dem Schaffen von M. Köppen-Bode wecken und eine erweiterte Spurensuche über ihre Lebenszeit in Aurich-Oldendorf auslösen würde. Der o. a. Arbeitskreis wünscht sich historische Fotografien aus der Region um Aurich-Oldendorf und Dokumente oder Berichte über das Leben der Autorin und der Dorfbewohner in Aurich-Oldendorf zu damaliger Zeit.

Ort: Haus Els, Ostgroßefehn, gegenüber der Mühle
Zeit: 20.00 bis 22.00 Uhr
Eintritt: 5,00 EUR (einschl. Tee und Gebäck)
Kontakt: Gert Garbe, Tel. 04943 / 840


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