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Veranstaltungserichte 2014 bis 2016 - Kultur- und Heimatverein Großefehn e.V.

2016

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2015


 "gespannt up uns Programm" - Chorkonzert mit den Malle Diven der ländlichen Akademie Krummhörn
Datum: 25.01.2015

Die "Malle Diven" sind ein Frauenchor, der aktuell aus 50 Sängerinnen besteht. Gesungen wird alles, von Rock, Pop und Gospels bis hin zu Schlagern, kurz: alles, was Spaß macht. Sprachlich sind die Sängerinnen zu allem bereit: auf Deutsch, Englisch und auch Plattdeutsch. "Der verrückte Frauenchor", wie sie sich nennen, wird einen "platten Abend" präsentieren, garniert mit eigenen und neuen "platten" Texten auf altbekannte Melodien, getextet von Christine Schmidt-de Vries, die den Chor auch mit der Gitarre begleiten wird.

Beginn: 17.00 Uhr
Ort: Bürgerhaus Ostgroßefehn
Eintritt: 7,00 EUR

Da gab es was auf die Ohren (und für die Augen)
Weit mehr als 100 Zuhörer wollten am Sonntagnachmittag im voll besetzten Großefehner Bürgerhaus die 24 "Malle Diven" hören und sehen. Der - wie sie selbst sagen - etwas "verrückte Frauenchor" der ländlichen Akademie Krummhörn mit seiner Leiterin Christine Schmidt- de Vries brannte ein musikalisches Feuerwerk an Liedern mit überwiegend eigenen plattdeutschen Texten ab.
Eingeladen hatte die Sängerinnen der Großefehner Kultur- und Heimatverein, dessen Vorstandsmitglied Dagmar Gronewold sie begrüßte. "Weest gespannt up uns Programm" war das Motto des Konzerts.
"Es ist einfach unglaublich locker und lustig", meinte Erika Kruse aus Ostgroßefehn in der Pause. Sie hörte den Chor nicht zum ersten Mal, genauso wie viele andere im Publikum.
Von der quirligen Chorleiterin mit der Gitarre und von Mattis Reinders mit dem Keyboard begleitet, überzeugten die Sängerinnen nicht nur stimmlich, sondern auch mit "verrückter" Kleidung sowie passender Gestik und Mimik.
Thematisch ging es um die Ostfriesen, die Liebe, das Meer und - niemanden wunderte es bei diesem Frauenchor - die Männer, die mit zwei Couplets ihr Fett gehörig, aber augenzwinkernd wegbekamen: "Ach Jott, wat sind die Männer dumm" und "Nehm'n se 'n Alten". Dass das Herz der Männer ein "finsteres Loch" ist und "alle Männer Verbrecher" sind , wurde mit besonderem Engagement gesungen. Aber: Gegen Ende des eineinhalbstündigen Konzerts wurde ein gewisser Robert sogar mit Hilfe eines Großfotos plus Kontaktelefonnummer nach der Melodie "Skandal um Rosi" sängerisch angehimmelt.
Stehend applaudierten die Zuhörer am Schluss und wurden mit mehreren Zugaben belohnt.

Bilder:
Veranstaltungen - Kultur- und Heimatverein Grossefehn e.V. Veranstaltungen - Kultur- und Heimatverein Grossefehn e.V. Veranstaltungen - Kultur- und Heimatverein Grossefehn e.V.

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Ein Lichtbildervortrag über die Natur unserer Hochmoore
Datum: 10.04.2015

Klaas-Hermann Diddens aus Bunderhammrich ist einer unserer profiliertesten Naturfotografen. Seine Bilder erscheinen in Büchern und Zeitschriften, und seine Vorträge sind auch über Ostfriesland hinaus sehr gefragt. Seine Motive findet er vor allem in Landschaftsräumen, die in unserer intensiv genutzten Umwelt selten geworden sind. Dazu gehören auch die Reste der bei uns ehemals weit verbreiteten Hochmoore, die heute als Rückzugsgebiet vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten besonders wertvoll sind. Er kennt sie alle, die Orchideen, Moorlilien oder Sonnentau-Arten sowie die Libellen, Schmetterlinge oder auch die Spinnen, die ihn als ?Erbauer seidener Kunstwerke" faszinieren. Er versteht es, sie alle ins Licht zu setzen und in ihrer natürlichen Umgebung oder als beeindruckende Nahaufnahmen im Detail abzulichten. Uns erwartet ein interessanter Vortrag, der, falls es gewünscht wird, auch in Platt gehalten wird.

Ort: Strieksches Haus bei der alten Schmiede in Ostgroßefehn, Kanalstr. Nord 66 bei der Schleuse
Beginn: 20 Uhr
Kosten: 5,00 EUR
Kontakt: Friedrich Freudenberg, Tel.: 04943/2218

Ganz nah dran: Lichtbildervortrag mit extremen Nahaufnahmen
"O, schaurig ist's übers Moor zu gehn...". Dieser Gedichtzeile von Annette von Droste Hülshoff kann Klaas-Hermann Diddens aus Bunderhammrich nicht zustimmen. Das teilte er seinen 40 Zuhörern vor seinem Lichtbildervortrag am Freitagabend im Ostgroßefehner Striekschen Haus mit. Friedrich Freudenberg, der für den Großefehner Kultur- und Heimatverein den Abend organisiert hatte, sprach dann auch lieber von einem "Spaziergang über unsere Hochmoore". Sie seien für Diddens und seine Kamera eine unerschöpfliche Quelle der Schönheit unserer Natur.
Den Beweis lieferten eine Stunde lang Bilder von Tieren und Pflanzen im Jahreslauf. "Unglaublich", hörte man des öfteren aus dem Publikum heraus, wenn Diddens seine extremen Nahaufnahmen zeigte: Etwa ein Libellenflügel, an dem winzige Tautropfen bildfüllend glitzerten, das scheinbar riesige Kreuz der Kreuzspinne oder die millimetergroße Blüte der Glockenheide auf der Großleinwand.
Diddens trug dazu engagiert und mit feinem Humor fachlich hochwertige Informationen vor, die selbst für manche der Fachkundigen im Publikum neu waren. Freudenberg nannte zum Abschluss den Abend eine "selten so gelungene Biologiestunde".

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Eine Fahrradtour nach Holle Sand
Datum: 16.05.2015

Unsere Fahrt führt nach Holle Sand in der Gemeinde Uplengen, das wegen seiner einzigartigen Wald- und Dünenlandschaft innerhalb Ostfrieslands als beliebtes Ausflugsziel gilt. Wegen seiner besonderen Naturausstattung wurde ein Großteil des Holle Sand bereits 1951 unter Naturschutz gestellt. Wir unternehmen dort eine Wanderung, die von Weert ter Veen aus Großoldendorf geführt wird, der mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut ist und sich intensiv mit der Geschichte seines Heimatraumes beschäftigt hat. Wir erhalten interessante Einblicke in die Entwicklung der
Kulturlandschaft in diesem Raum und werden auf humorvolle Art und in plattdeutscher Sprache anschaulich über die Besonderheiten des Holle Sand informiert. Nach der Führung treffen wir uns zum Kaffee und selbstgebackenem Kuchen im Waldhaus Hollsand.

Abfahrt: vom alten Bahnhofsvorplatz in Ostgroßefehn, Kanalstr. Nord, um 14.00 Uhr
Ankunft: am Waldhaus Hollsand ca. 15.00 Uhr
Rückfahrt: ca. 17.30-18.30 Uhr
Kosten: 5,00 EUR (Kaffee und Kuchen extra)
Anmeldung: Friedrich Freudenberg, Tel.: 04943/2218

Der "Holle Sand" im Verlauf der Jahrhunderte
Die Wald- und Dünenlandschaft des "Holle Sand" in Großoldendorf war Ziel einer Radfahrgruppe des Kultur- und Heimatvereins Großefehn. Die Heimatkundler Weert ter Veen (auf Foto 1 links) informierte die Besucher zunächst bei Kaffee und Kuchen über die wechselvolle Geschichte des Naturschutzgebietes. Der "Dicke Stein", hinter dem die Gruppe steht, stammt aus der Eiszeit. Ter Veen erläuterte dann auf der Erkundung des "Holle Sand", wie durch menschliche Nutzung im Mittelalter Ödland mit Dünenaufwehungen entstand, deren hohe Hügel das heutige Naturschutzgebiet prägen. Freudenberg (auf Foto 1 zweiter von links) erklärte die abwechslungsreiche Vegetation des heutigen Waldes.

Fotos Veranstaltungen Kultur- und Heimatverein Großefehn Fotos Veranstaltungen Kultur- und Heimatverein Großefehn Fotos Veranstaltungen Kultur- und Heimatverein Großefehn

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Jazz-Frühschoppen mit der Garden-City-Company
Datum: 09.08.2015

Eine erlebnisreiche Musikveranstaltung wird durch das Open-Air-Konzert auf dem Eiland beim Fehnmuseum Westgroßefehn geboten. Die Garden-City-Company aus Aurich spielt in gewohnter Weise ihre breite Palette ausgewählter Musiktitel durch Stilarten wie Dixieland, New Orleans Jazz und Blues: Günther Seitz ? Trompete, Querflöte und Posaune, Herbert Kramer ? Saxophon und Klarinette, Donald Rose ? Piano und Posaune, Gerd Schlömer - Drums und Gesang, Günter Tjards - Bass und Gesang, Suzie Aljets ?Gesang.

Ort: Fehnmuseum Eiland in Westgroßefehn, Leerer Landstraße (hinter der Klappbrücke)
Dauer: ca.11.00 - 14.00 Uhr
Eintritt: frei - Es wird um eine Spende für den finanziellen Aufwand des Kultur- und Heimatvereins zu dieser Veranstaltung gebeten.

Alles stimmte
Dieses Mal stimmte wieder alles beim Open-Air-Jazzkonzert der Garden-City-Company auf dem Westgroßefehner "Eiland": "Nichts als 'Wochenend' und Sonnenschein' nach der wetterbedingten Absage im letzten Jahr", freute sich Dagmar Gronewold vom Großefehner Kultur- und Heimatverein am Sonntag in ihrer Begrüßung. Heyo Onken vom Verein "Fehnmuseum Eiland" als Hausherr wünschte den knapp 100 Zuhörern und der Band ein paar fröhliche Stunden.
Band-Sängerin Suzie Aljets stellte ihre Kollegen vor und wies darauf hin, dass dies bereits das vierte Konzert auf dem Eiland sei. Es spielten Günter Tjards (Bass, Gesang), Günther Seitz (Trompete), Herbert Kraemer (Saxophon, Klarinette), Bernd Mingers (Schlagzeug) und Donald Rose (Piano, Posaune).
"Die sind ja richtig locker und gut drauf", meinte ein Urlauber aus dem Ruhrgebiet, der die Band zum ersten Mal hörte.
Gut aufgelegt war auch das Publikum, dem das dreistündige Programm ausgesprochen gut gefiel, wie der kräftige Beifall nach jedem Song zeigte. Neben den jazzigen Stücken gefiel die Band mit Ausflügen in die Schlager-, Film- und Musicalwelt, unter anderem mit "What a wonderful World", "Kann denn Liebe Sünde sein" oder "Hello Dolly".
Kulinarisch versorgt wurden Band und Publikum vom Museumscafé und der Traditionsgemeinschaft des Torfschiffes Mariechen.



Präsentation des Films "Das Große Vehn"
Datum: 15.10.2015

Auf den Spuren der Fehntjer und ihrer Fehnkultur
Nach einer Idee von Agate Lienemann und Friedrich Freudenberg entstand in dreijähriger Forschungs- und Dokumentationsarbeit ein Film des Kultur- und Heimatvereins Großefehn e. V. Der Film bietet eine erlebnisreiche Zeitreise durch die Geschichte Großefehns von den Anfängen bis in die Gegenwart.
Die Dokumentation von Friedrich Freudenberg, Gert Garbe und Edgar Sager zeigt die enorme Kulturleistung der Fehntjerinnen und Fehntjer, präsentiert aber auch den besonderen Charakter und die Schönheit der Fehnlandschaft in faszinierenden Aufnahmen des Filmemachers Jonny Stulken.
Das Ergebnis soll allen Mitwirkenden und geladenen Gästen im Saal des Bürgerhauses Großefehn vorgeführt werden. Eine Einladung dazu erfolgt schriftlich.

Beginn: 20 Uhr
Ort: Bürgerhaus Ostgroßefehn

Die DVD ist für 15,00 EUR im Bürgerhaus Großefehn, Kanalstr. Süd 54, in der Papier- und Geschenkestube in Ostgroßefehn, Jahnstraße, sowie in der Tourist-Information im Reitsport-Touristik-Centrum (RTC) in Timmel erhältlich.

Unterhaltsam und lehrreich
Gelungener Film mit Beifall aufgenommen
Mit viel Beifall und Anerkennung wurde der 50-minütige Film "Das Große Vehn" des Kultur- und Heimatvereins Großefehn bei der Premiere im Bürgerhaus Großefehn bedacht. Nach dreijähriger Forschungs- und Dokumentationsarbeit konnten am Donnerstagabend Friedrich Freudenberg, Gert Garbe und Edgar Sager als Drehbuchautoren sowie Jonny Stulken als Filmemacher die DVD vor etwa 150 geladenen Gästen vorstellen.
Nach der Begrüßung durch die Vereinsvorsitzende Grete Tornow berichtete Stulken von den Dreharbeiten. Garbe dankte den Mitwirkenden und Unterstützern und erläuterte die Zielsetzung der Arbeitsgruppe: Man habe die enorme Kulturleistung der Fehntjerinnen und Fehnjer bei der Fehnkolonisation darstellen wollen und somit die Spuren der Geschichte des Fehns bewahren, aber auch die Schönheit und den Charakter der Fehnlandschaft zeigen wollen. Das Moor selbst, der Kanalbau, das Torfgraben und Kultivieren, die Torf- und Seeschifffahrt, die Landwirtschaft, die Rolle der Frauen sowie der Tourismus seien Schwerpunktes des Films.
In den Gesprächen beim anschließenden Sektempfang zeigten sich die Zuschauer besonders angetan von der Professionalität und vom "Kunstgriff" des Films, indem Inga Fischer und Gert Garbe als Identifikationsfiguren über das Fehn führen.



"En Abend up Platt" mit Lesung und Musik

Datum: 13.11.2015

Veranstaltungen - Kultur- und Heimatverein Grossefehn e.V.
von links: Klaus Hagemann, Jann Cornelius, Christa Ehrig und Helena Scholtalbers
Die Autorin Christa Bruns und der Musiker Jan Cornelius im Dreeklang-Ensemble mit Christa Ehrig und Klaus Hagemann gestalten gemeinsam einen Wilhelmine-Siefkes-Abend.
Wilhelmine Siefkes lebte von 1890 bis 1984 in Leer. Als Schriftstellerin schrieb sie in hochdeutscher und plattdeutscher Sprache Gedichte, Romane, Hörspiele und Erzählungen. Ein bevorzugtes Thema ihrer Arbeit waren die existentiellen Probleme junger Menschen. Heute ist der wichtigste ostfriesische Preis für Verdienste um die plattdeutsche Sprache nach Wilhelmine Siefkes' Romanfigur "Keerlke" benannt.
An diesem Abend liest Christa Bruns zur Erinnerung an den 125. Geburtstag von Wilhelmine Siefkes.
Christa Bruns lebt in Schortens. Sie ist die Vorsitzende des Arbeitskreises Ostfriesischer Autorinnen und Autoren. Ihre literarischen Arbeiten erscheinen zumeist in hochdeutscher Sprache, von ihrem Geburtsort im Rheiderland ist sie aber vertraut mit dem Plattdeutschen. Sie trägt auch gerne im Rheiderländer Platt vor.
Einen musikalischen Beitrag leistet das Dreeklang-Ensemble mit Jan Cornelius (Gesang), Christa Ehrig (Cello) und Klaus Hagemann (Gitarre). Jan Cornelius lebt als Lehrer sowie als Autor und Interpret plattdeutscher Lieder in Jemgum. Seit mehr als 25 Jahren gilt er als einer der bekanntesten ostfriesischen Liedermacher. Im Januar 2015 ist seine neue CD "Sünn un Swaarweer" mit 17 vertonten Gedichten der Dichterin Wilhelmine Siefkes erschienen.
Mit dieser Besetzung darf ein besonders reichhaltiges und eindrucksvolles Programm zum "Abend up Platt" erwartet werden.
In der Pause werden wie gewohnt Tee und Kuchen gereicht.

Zeit: 20 Uhr bis etwa 22 Uhr
Ort: Haus Els, Ostgroßefehn, gegenüber der Mühle
Eintritt: 8,00 EUR (einschließlich Tee und Kuchen)
Kontakt: Gert Garbe, Tel.: 04943/840

70 Zuhörer erlebten "Sünn und Swaarweer"
"Wir sind alle ein bisschen gerührt", sagte Gert Garbe vom Großefehner Kultur- und Heimatverein am Ende des plattdeutschen Wilhelmine-Siefkes-Abends im Haus Els in Ostgroßefehn. Unter dem Thema "Sünn un Swaarweer" - Sonne und Schlechtwetter - hatten Jan Cornelius (Gesang und Gitarre), begleitet von Christa Ehrig (Cello und Flöte) und Klaus Hagemann Gitarre), vor etwa 70 Zuhörern eigene Kompositionen zu Gedichten von Wilhelmine Siefkes vorgetragen. Dabei zeigten sie, - so Garbe - wie ergreifend doch Musik die unterschiedlichen Stimmungen der Lyrik interpretieren könne.
Einen tiefen Einblick in das wechselvolle Leben der Autorin gab die Leeraner Stadtführerin Helena Scholtalbers im zweiten Schwerpunkt des Abends. Sie war für die erkrankte Autorin Christa Bruns (Schortens) eingesprungen. Zwischen den Liedern trug sie Texte von Siefkes vor, die wie die einfühlsamen Kompositionen zum Motto des Abends passten. Besinnliches aus "Keerlke" und Heiteres aus "Kasjen und Amke" waren dabei.
45 Gedichte hat Siefkes 1961 in dem Band "Tüschen Saat und Seise" veröffentlicht. 17 davon sind vertont und auf der neuesten CD "Sünn un Swaarweer" der drei Musiker zu hören. Der Titel stamme, so erläuterte Cornelius, aus einem der Gedichte und symbolisiere die Höhen und Tiefen von Siefkes' Leben wie auch die heiteren und und ernsten Seiten der Texte.
"Dat all passte wunnerbaar tonanner", zog Dina Hinrichs aus Ostgroßefehn für sich ein Resümee in der Teepause, und das Publikum bekam dann auch noch Gelegenheit sich einzubringen: Beim schwungvollen Kinderlied "Pudelhuntje un Puußkatt" durfte es "Wau" und "Miau" machen.
Der Plattdeutsch-Mitsing-Klassiker "Dat du mien Leevsten büst" schloss als Zugabe den Abend.


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2014


Ein Abend up Platt mit Ubbo Gerdes
Datum: 14.11.2014

Ubbo Gerdes wohnt in Aurich-Wallinghausen. Seit 1978 schreibt er in plattdeutscher Sprache Theater- und Hörspiele sowie Kurzgeschichten für Zeitungen und Radio. Von ihm sind mehrere Bücher erschienen. Ubbo Gerdes ist Mitglied im Arbeitskreis Ostfriesischer Autorinnen und Autoren und im Oldenburger Schrieverkring. Vielen Freunden der plattdeutschen Sprache ist er bekannt von der Radiosendung "Hör mal'n beten to" und vom Literatur-Telefon, das er über 10 Jahre geleitet hat. Die Lesung trägt den Titel "Kiek um di to". Der Autor liest dazu heitere und besinnliche Geschichten aus dem Alltagsleben seiner Mitmenschen und zu persönlichen Erlebnissen.
Das Gesangsduo "Annegret und Hansi" begleitet die Lesungen musikalisch.
Beginn: 20.00 Uhr (bis ca. 22.00 Uhr)
Ort: Haus Els, Ostgroßefehn, an der Mühle
Eintritt: 3,00 EUR (einschl. Tee und Kuchen)

Besinnlich und fröhlich: Ubbo Gerdes las Geschichten mit Tiefgang
"Kiek um di to" war das erste Buch des Auricher Autoren Ubbo Gerdes und auch das Motto des "Abends up Platt", den der Großefehner Kultur- und Heimatverein am Freitagabend veranstaltete. Gert Garbe vom Vereinsvorstand konnte etwa 40 Zuhörer im Haus Els in Ostgroßefehn begrüßen.
"Wir können uns auf besinnliche und heitere plattdeutsche Geschichten aus dem Alltagsleben freuen", kündigte Garbe an. Gerdes beherrsche insbesondere die "Kunst des ersten Satzes", mit der er zum Weiterlesen und Weiterhören reize.
Das Auricher Gesangsduo Annegret und Hansi ergänzte die Texte mit plattdeutschen Liedern. Schwerpunkt waren Werke des verstorbenen ostfriesischen Liedermachers Hannes Flesner, mit dem Hans Janssen musikalisch zusammengearbeit hatte.
"Wir wollen besinnlich anfangen und fröhlich aufhören", erläuterte Gerdes seine Gestaltung des Abends. Er las mit beeindruckender Vortragskunst aus seinem vor 25 Jahren erschienenen ersten Buch und aus seinem Fundus neuerer Texte. "Das sind Geschichten mit Tiefgang", meinte ein Zuhörer in der Teepause.
Mit Sprichwörtern und Redensarten aus seiner umfangreichen Sammlung begann und beendete Gerdes seine Lesung. Das Publikum bedankte sich mit herzlichem Beifall bei den Mitwirkenden. Garbe überreichte Präsente als Dank des Vereins.

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"Fröhlich klingen uns're Lieder" - Ein Liedernachmittag mit dem Großefehner Chor "Gaudeamus"
Datum: 19.10.2014

Der Titel eines Liedes ist das Motto des Nachmittags und passt zum Namen des vierstimmigen gemischten Chores: Übersetzt bedeutet das aus dem Lateinischen stammende Wort "Gaudeamus" etwa "Wir wollen Freude haben". Das Repertoire ist deshalb ganz bewusst nicht auf eine bestimmte musikalische Richtung festgelegt.
Die etwa 35 Sängerinnen und Sänger unternehmen unter anderem zu den Themen "Liebe", "Evergreens", "Volkslieder", Gospels", "Filmmusik" und "Plattdeutsches" einen Streifzug vom Mittelalter bis in unsere Zeit in mehreren Sprachen. Die Leitung hat Annegret Saathoff. In den Gesangspausen werden kleine Instrumentalstücke geboten.
Der Eintritt ist frei.
Beginn: 17.00 Uhr
Ort: Bürgerhaus Ostgroßefehn, Kanalstr. Süd 54

Gaudeamus schenkte Freude
Mit so viel Zuspruch hatte niemand gerechnet: Weit über 100 Zuhörer konnte Agate Lienemann, Vorsitzende unseres Kultur- und Heimatvereins, im voll besetzten Saal des Fehntjer Bürgerhauses zum Konzert des Großefehner Chores "Gaudeamus" unter der Leitung von Annegret Saathoff begrüßen. Annegret war nach eben überstandener Krankheit zum Glück wieder "einsatzfähig".
Die 30 Sängerinnen und Sänger des seit acht Jahren bestehenden Chores boten am Sonntagnachmittag 22 Lieder in mehreren Themenblöcken, so zum Beispiel "Alte Musik - Wein, Weib und Gesang", "Natur - Stimmungen und Schicksale", "Gospels", "Plattdeutsches" und "Abschied". Besonders gut kamen die Lieder der 30er und 40er Jahre: "Wochenend' und Sonnenschein" und "Mit Musik geht alles besser. Gelobt wurden in den Pausengesprächen auch die bunte Vielfalt der Lieder und die interessanten Hintergrundinformation zu Melodien und Texten, die von Edgar Sager moderiert wurden.
"Am liebsten würde ich bei Euch mitsingen", meinte eine fachkundige Sängerin aus dem Publikum. Eine andere hob die Präzision und den besonderen Klang des Chores hervor.
Kleine "Lyrik-Splitter" in Form von passenden Gedichten trug Ingo Mersch-Klock zwischen den Liedern vor. Ines Meenken spielte vor und nach der Pause Stücke auf der Harfe.
Als Zugabe nach dem begeisterten Schlussbeifall sang der Chor ein Lied mit guten Wünschen nach der Frühlingsmelodie aus Vivaldis "Vier Jahreszeiten".
Bilder:
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20 Jahre Kultur- und Heimatverein: Jubiläumskonzert mit dem Chr. Mannenkoor Albatros aus Groningen
Datum: 09.05.2014

Der Männerchor Albatros ging hervor aus Arbeitern der ehemaligen gleichnamigen Zigarrenfabrik und wurde im September 1932 gegründet. Inzwischen singen Männer aus der weiteren Region um Groningen herum in diesem Chor. Unter der Leitung des Dirigenten Anton Stulp hat der Chor gesangstechnisch ein sehr hohes Niveau erreicht und gehört national zu den Top-Chören. Instrumental wird der Chor von Cas Stratmann (bekannt durch Solokonzerte bei uns im Bürgerhaus) am Klavier und Gertie Bruin auf dem Akkordeon begleitet. Es erwartet Sie ein Hörgenuss der besonderen Art.

Ort: Kirche in Strackholt
Beginn: 20 Uhr
Aktuell: Der Eintritt ist frei.

Gänsehaut und "kippenvel"
- Pekalas Exportschlager begeisterte in Strackholt -
Großefehns Bürgermeister Olaf Meinen hatte am Freitagnachmittag bei der Feier zur 10-jährigen Partnerschaft mit der Gemeinde Pekela nicht übertrieben: "Sie werden heute Abend mehrfach eine Gänsehaut bekommen!" Der Männerchor "Albatros" mit den Instrumentalisten Cas Stratmann (Klavier) und Gertie Bruin (Akkordeon) aus der Partnergemeinde wurde am Abend in der Strackholter Kirche unter seinem Dirigenten Anton Stulp dieser Ankündigung mehr als gerecht. Eingeladen worden war der Chor vom Großefehner Kultur- und Heimatverein zu dessen 20-jährigem Jubiläum, das er zusammen mit dem der Partnerschaft beging. Auf etwa 400 schätzte Pastor Bernd Battefeld die Zahl der niederländischen und deutschen Besucher.
"Überwältigend" nannte ein Zuhörerin gleich nach dem ersten Lied ihren Eindruck: Der Choral "Ich bete an die Macht der Liebe", vorgetragen von 44 stimmgewaltigen Männern, bestätigte, dass "Albatros" zu den Spitzenchören der Niederlande zählt. Nach dem "Wolgalied" aus der Operette "Der Zarewitsch" von Franz Lehar war klar, dass auch die Solisten dem Gesamtchor um nichts nachstehen.
Christine Caspers aus Ostgroßefehn, selbst Chorsängerin, bewunderte die "Dynamik und Brillanz" des Vortrags. So zeigte das bekannte Adagio aus dem Klarinettenkonzert A-Dur von Mozart, chorisch anrührend umgesetzt, die Fähigkeit der Sänger, auch leiseste Passagen im Pianissimo gekonnt wiederzugeben, um dann in den sich anschließenden auch rhythmisch anspruchsvollen Gospels bei jedem Fortissimo wuchtig, aber präzise, die - wie die Sänger selbst sagten - hervorragende Akustik der Kirche zu nutzen.
Nach der Pause ging es vielfältig musikalisch-russisch in Kosakenkleidung weiter. Die sprichwörtlich schwermütige "russische Seele" interpretierte der Chor im "Wolgalied", den Gegenpol bildete das überschäumende "Kalinka". Der Schlussbeifall war tosend. Auch Pekelas Bürgemeister Meindert Schollema hatte mehrfach ein "kippenvel" bekommen und sagte, mit Recht ein wenig stolz: "Albatros ist unser allerbestes Exportprodukt!"

Edgar Sager
Bilder:
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