Nachlese: Rezepte aus der guten alten Zeit leben weiter

Bericht:  Edgar Sager vom 28.09.19

Die Erfinderin der "Ossitorte" erzählte

- Kindheit und Jugend in Ostfriesland wurden lebendig -

Über 40 Zuhörer in "Strieks Huus" in Ostgroßefehn erlebten einen unterhaltsamen Abend mit der Autorin Tini Peters (Bedekaspel). Die ehemalige Betreiberin von "Tinis Sömmerköken" las und erzählte auf Einladung des Großefehner Kultur-und Heimatvereins Geschichten aus ihrem Leben, die sie überwiegend aus ihren beiden Büchern "Mein traditionelles ostfriesisches Kochbuch" und "Mein Backbuch" entnahm. Mit herzlichem Humor, bisweilen auch ein bisschen Wehmut, versetzte die 79-Jährige das Publikum in ihre Kindheit und Jugend, die geprägt waren vom einfachen Leben auf dem Lande. Das rituelle Teetrinken, die ostfriesischen Sitten und Gebräuche wie das Brautpfadlegen ließ sie lebendig werden. "Mir war es wichtig, auch die alten Rezepte meiner Heimat zu erhalten, denn sie sind ein wertvolles Kulturgut", sagte die Autorin zu ihrer Motivation für das Bücherschreiben. Ein Rezept ist besonders bekannt geworden: In der Zeit der "Sömmerköken" hat sie nach eigenen Angaben 1982 die Ostfriesentorte ("Ossitorte") entwickelt und gilt als deren Erfinderin.

Foto: Edgar Sager

Tini Peters 200919

 

Nachlese Jazzfrühschoppen 11.08.19

Bericht:  Edgar Sager vom 16.08.19

Publikumsrekord beim Jazzkonzert auf dem Eiland
- Die Garden-City-Company lockte viele Zuhörer -

"Die Pausen zwischen den Liedern dauern heute etwas länger, weil der Wind die Noten durcheinander weht", sagte die Sängerin Suzie Aljets von der Garden-City-Company am Sonntagvormittag scherzhaft zu Beginn des Open-Air-Jazzkonzerts auf dem Eiland in Westgroßefehn. Die Reste des Sturmtiefs vom Vortage schreckten jedoch die Besucher nicht ab.
Gut 120 Zuhörer waren gekommen und stellten damit einen Besucherrekord beim siebten Konzert der Reihe auf, die vom Kultur- und Heimatverein Großefehn veranstaltet wird. Friedrich Freudenberg vom Vorstand des Vereins und Heyo Onken vom Museumsverein "Eiland" begrüßten die Gäste. Die Band zeigte in dem dreistündigen Konzert einen Querschnitt ihres Könnens durch zahlreiche Stilarten des Jazz hindurch. Auch Ausflüge in die Welt der Evergreens und die Solodarbietungen der Instrumentalisten wurden gerne beklatscht.
Es spielten neben der Sängerin Suzie Aljets Werner Britz (Trompete, Querflöte, Gesang), Donald Rose (Piano, Posaune), Heiner Olech (Schlagzeug, Gesang) und Manfred Deinert (Saxophon, Klarinette). Für den verhinderten Günter Tjards (Bass und Gesang) war Dirk Meinen (Bass) aus Bockhorn eingesprungen.

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Nachlese "Musik bei Striek"

Bericht:  Edgar Sager vom 06.07.19

Bei angenehmen Temperaturen und vorabendlichem Sonnenschein konnte das Open-Air-Konzert "Musik bei Striek" im Garten und auf dem Hofplatz der „Historischen Schmiede Striek“ in Ostgroßefehn rund 80 Zuhörer verzeichnen.
Eingeladen hatte der Großefehner Kultur- und Heimatverein. Der Solounterhalter Heiko Ahrend bot mit Gesang, Akustikgitarre, Banjo und Geige ein buntes Spektrum seines umfangreichen Repertoires. Country-Musik im Stil von Johnny Cash über "Memphis Tennessee" von Chuck Berry bis hin zu deutschen und internationalen Evergreens sowie Eigenkompositionen gaben Anlass zu Beifall nach jedem Stück. Zwischendurch gab es bei kalten Getränken und Gegrilltem viele Gelegenheiten für das Publikum zum Plaudern.
"Wir wurden gut unterhalten und haben uns gut unterhalten", meinte ein Besucher.

Heiko Ahrend 050719

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Bericht des "Sonntagsblatt" vom 14.07.19:

Musik bei Striek 050719

 

Nachlese: Naturwunder Hammrich

 Bericht:  Edgar Sager vom 24.06.19

"Diamanten im Spinnennetz" und "Aliens" im Vollformat
- Klaas Hermann Diddens berichtet vom "Naturwunder Hammrich" -

Seit 43 Jahren hält Klaas Hermann Diddens aus Bunderhammrich Lichtbildervorträge mit Naturaufnahmen. Er selbst sagt über seine Motivation: "In der Natur gibt es immer etwas zu sehen, vor allem viele kleine Wunder, die man kaum für möglich hält."
Davon konnten sich die etwa 25 Zuschauer am Freitagabend in Strieks Huus in Ostgroßefehn überzeugen. Der Kultur- und Heimatverein Großefehn hatte Diddens zum siebten Mal eingeladen, wie Friedrich Freudenberg vom Vorstand des Vereins bei der Vorstellung des Referenten sagte.
Unter dem Thema "Naturwunder Hammrich" zeigte Diddens anhand von Luftbildern bis hin zu extremsten Nahaufnahmen Fotos der Flora und Fauna der heimischen Feuchtgebiete. Einerseits vermittelten seine Fotos die Weite der Landschaft, andererseits führte Diddens dem Publikum seine "Aliens" vor: Insektenköpfe im Leinwand füllendem Format. Seine "Diamanten im Spinnennetz", spiegelnde, glitzernde Tautropfen, schlossen den Vortrag.

Klaas Hermann Diddens 140619

 

 

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