Nachlese: In Dulci Jubilo

Bericht:  Edgar Sager vom 02.12.19

"Barock pur!"
- 100 Zuhörer begeistert vom Konzert des Ensembles Filum -

"Das war unser musikalischer Höhepunkt zum Ende des Jahres!", sagte Grete Tornow, Vorsitzende des Kultur und Heimatvereins Großefehn, nach dem Konzert des hannoverschen Ensembles Filum am Samstagabend in der Strackholter Kirche. Die etwa 100 Zuhörer schienen, am Beifall gemessen, der gleichen Meinung zu sein. "Das war Barock pur!", meinte Gert Garbe vom Vorstand des Vereins. Die vier Instrumentalisten und drei Gesangskünstler haben sich der alten Musik verschrieben. In ihrem Weihnachtsprogramm "In Dulci Jubilo" spielten und sangen sie sechs weihnachtliche Kantaten von Dietrich Buxtehude. Die Darbietung der drei Mysteriensonaten für Solovioline von Heinrich Ignaz Franz Biber zeigte die ganze Virtuosität der Instrumentalisten.

Fotos: Privat

Filum1 30.11.19Das Bild zeigt (von links): Iris Maron und Stefanie Irgang (Barockvioline), Christoph Rosenbaum (Tenor), Roman Tsotsalas (Bariton), Yo Hirano (Orgel), Mareke Freudenberg (Mezzosopran) und Anja Engelbert (Gambe).

Filum2 30.11.19

Mareke Freudenberg 30.11.19
Mareke Freudenberg

Dankeschoen 30.11.19
Dankeschön

Nachlese „Ut mien Dörp“

Bericht:  Friedrich Freudenberg vom 25.11.19

25 Jahre "Abend up Platt" mit Gert Garbe
- Toni Wübbens und ihr Heimatdorf Timmel -

Der plattdeutsche Abend ist seit 25 Jahren ein fester Termin im Jahresplan des Kultur-und Heimatvereins Großefehn. Er findet jedes Jahr im November statt und wird stets von Gert Garbe vorbereitet und auch moderiert.
In diesem Jahr war der "Abend up Platt" der Heimatdichterin Toni Wübbens gewidmet, die 1850 in Timmel geboren wurde und dort ihre Kindheit und Jugendzeit verbrachte. Die Veranstaltung fand im Gemeindesaal bei der Kirche in Aurich-Oldendorf statt und war – wie jedes Jahr – mit über 60 Gästen außerordentlich gut besucht.
Gert Garbe hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt mit Lesungen von Gedichten und Gesangsdarbietungen des Fehntjer A-Capella-Ensembles CHORios, das plattdeutsche Lieder vortrug.
Nach einem kurzen Vortrag des Moderators über das Leben und literarische Schaffen der Heimatdichterin wurden mehrere ihrer plattdeutschen Gedichte vorgetragen. Diese Gedichte hat die Autorin im Jahre 1910 in einer kleinen Sammlung unter dem Titel "Ut mien Dörp" veröffentlicht. Alle diese Gedichte gründen sich auf Erfahrungen und Erlebnissen aus der Zeit ihrer Kindheit und Jugend in ihrem Heimatdorf Timmel. Sie beinhalten Themen wie Liebe, Natur, Jahreszeiten oder Brauchtum.
Für das Lesen der Gedichte wurden Personen eingeladen, die mit der plattdeutschen Sprache aufgewachsen sind und bereits Erfahrung im Vortragen von literarischen Texten haben. Dazu gehören auch die Grundschülerin Santje Köster und der Schüler Lennard Fecht, der das Auricher Gymnasium besucht. Neben Garbe trat auch Silke Fischer als Vortragende auf, die als Darstellerin im plattdeutschen Theater Timmel bekannt ist.
Santje las das bekannte Kindergedicht "Uns Lüttje" vor. Unter den Gedichten, die von Lennard vorgetragen wurden, war auch ein schönes Beispiel für die Naturlyrik der Dichterin, nämlich "In't Moor", das an Theodor Storm erinnert.
Silke Fischer übernahm den größten Teil der Lesungen. Ihre Muttersprache ist das Platt, das in Timmel gesprochen wird und das auch so von Toni Wübbens verwendet wurde. Als Timmelerin kann sie die Gedichte sprachlich und inhaltlich gut nachempfinden und überzeugend vortragen.
Die Lesebeiträge und die plattdeutschen Lieder des Frauenchors CHORios wurden von den Zuhörern mit großem Interesse aufgenommen und die kleinen wie die großen Akteure erhielten viel Applaus. So war auch der 25. plattdeutsche Abend wieder eine sehr gelungene Veranstaltung.

Fotos: Privat

CHORios 19.11.19Frauenchor "CHORios"

G. Garbe mit allen Lesern 19.11.19
Gerd Garbe mit allen Vorlesern

S. Fischer G. Garbe Gr.Tornow Chor 19.11.19
S. Fischer, G. Garbe, Gr. Tornow, Chor

Silke Fischer Lennart Fecht 19.11.19
S. Fischer, Lennart Fecht

Silke Fischer Santje Koester 19.11.19
S. Fischer, Santje Köster

voller Saal 19.11.19
Voller Saal

 

Nachlese "Von Ragtime bis Rock"

Bericht:  Edgar Sager vom 30.10.19

Ein Jazz-Feuerwerk mit unterhaltsamem Lehrgang

In geänderter Besetzung präsentierte sich die Hamburger Jazzband "Bop Cats" am Samstagnachmittag im Großefehner Bürgerhaus einem knapp 40-köpfigen Publikum im Rahmen des Herbstprogramms des Kultur- und Heimatvereins Großefehn. "Wechselnde Musiker sind kein Problem, sondern halten die Band frisch und bringen neue Impulse", meinte Schlagzeuger Jürgen Busse.

Weiterlesen: Nachlese "Von Ragtime bis Rock"

Nachlese: Rezepte aus der guten alten Zeit leben weiter

Bericht:  Edgar Sager vom 28.09.19

Die Erfinderin der "Ossitorte" erzählte

- Kindheit und Jugend in Ostfriesland wurden lebendig -

Über 40 Zuhörer in "Strieks Huus" in Ostgroßefehn erlebten einen unterhaltsamen Abend mit der Autorin Tini Peters (Bedekaspel). Die ehemalige Betreiberin von "Tinis Sömmerköken" las und erzählte auf Einladung des Großefehner Kultur-und Heimatvereins Geschichten aus ihrem Leben, die sie überwiegend aus ihren beiden Büchern "Mein traditionelles ostfriesisches Kochbuch" und "Mein Backbuch" entnahm. Mit herzlichem Humor, bisweilen auch ein bisschen Wehmut, versetzte die 79-Jährige das Publikum in ihre Kindheit und Jugend, die geprägt waren vom einfachen Leben auf dem Lande. Das rituelle Teetrinken, die ostfriesischen Sitten und Gebräuche wie das Brautpfadlegen ließ sie lebendig werden. "Mir war es wichtig, auch die alten Rezepte meiner Heimat zu erhalten, denn sie sind ein wertvolles Kulturgut", sagte die Autorin zu ihrer Motivation für das Bücherschreiben. Ein Rezept ist besonders bekannt geworden: In der Zeit der "Sömmerköken" hat sie nach eigenen Angaben 1982 die Ostfriesentorte ("Ossitorte") entwickelt und gilt als deren Erfinderin.

Foto: Edgar Sager

Tini Peters 200919

 

Nachlese Jazzfrühschoppen 11.08.19

Bericht:  Edgar Sager vom 16.08.19

Publikumsrekord beim Jazzkonzert auf dem Eiland
- Die Garden-City-Company lockte viele Zuhörer -

"Die Pausen zwischen den Liedern dauern heute etwas länger, weil der Wind die Noten durcheinander weht", sagte die Sängerin Suzie Aljets von der Garden-City-Company am Sonntagvormittag scherzhaft zu Beginn des Open-Air-Jazzkonzerts auf dem Eiland in Westgroßefehn. Die Reste des Sturmtiefs vom Vortage schreckten jedoch die Besucher nicht ab.

Weiterlesen: Nachlese Jazzfrühschoppen 11.08.19

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