Nachlese "Von Ragtime bis Rock"

Bericht:  Edgar Sager vom 30.10.19

Ein Jazz-Feuerwerk mit unterhaltsamem Lehrgang

In geänderter Besetzung präsentierte sich die Hamburger Jazzband "Bop Cats" am Samstagnachmittag im Großefehner Bürgerhaus einem knapp 40-köpfigen Publikum im Rahmen des Herbstprogramms des Kultur- und Heimatvereins Großefehn. "Wechselnde Musiker sind kein Problem, sondern halten die Band frisch und bringen neue Impulse", meinte Schlagzeuger Jürgen Busse.
"Wir erwarten im zweiten Teil des Konzerts ein Feuerwerk des Jazz", hatte Vorstandmitglied Friedrich Freudenberg prophezeit. Das bestätigte sich, insbesondere durch die zahlreichen Soli. Neben Busse zeigten Hans Erler (Bass), Thadeuz Jakubowski (Altsaxophon) und Klaus Berger (Piano und über 40 Jahre dabei), dass das internationale Renommee der 50 Jahre existierenden Band zu Recht besteht.
Vor diesem rein musikalisch geprägten Teil gab es vor der Pause einen unterhaltsamen Lehrgang zur Geschichte des Jazz. Jürgen Busse als Moderator gab eine kurzweiligen Überblick von den afro-amerikanischen Wurzel des Jazz bis hin zum Jazz-Rock und Latin-Jazz unserer Zeit. Zu jeder Entwicklungsphase gab es passende musikalische Beispiele. Duke Ellingtons "Things ain't what they used to be" war die Zugabe nach dem lange anhaltenden Beifall.

Fotos: Privat

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