Ein Lichtbildervortrag über die Natur unserer Hochmoore
Datum: 10.04.2015

Klaas-Hermann Diddens aus Bunderhammrich ist einer unserer profiliertesten Naturfotografen. Seine Bilder erscheinen in Büchern und Zeitschriften, und seine Vorträge sind auch über Ostfriesland hinaus sehr gefragt. Seine Motive findet er vor allem in Landschaftsräumen, die in unserer intensiv genutzten Umwelt selten geworden sind. Dazu gehören auch die Reste der bei uns ehemals weit verbreiteten Hochmoore, die heute als Rückzugsgebiet vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten besonders wertvoll sind. Er kennt sie alle, die Orchideen, Moorlilien oder Sonnentau-Arten sowie die Libellen, Schmetterlinge oder auch die Spinnen, die ihn als ?Erbauer seidener Kunstwerke" faszinieren. Er versteht es, sie alle ins Licht zu setzen und in ihrer natürlichen Umgebung oder als beeindruckende Nahaufnahmen im Detail abzulichten. Uns erwartet ein interessanter Vortrag, der, falls es gewünscht wird, auch in Platt gehalten wird.

Ort: Strieksches Haus bei der alten Schmiede in Ostgroßefehn, Kanalstr. Nord 66 bei der Schleuse
Beginn: 20 Uhr
Kosten: 5,00 EUR
Kontakt: Friedrich Freudenberg, Tel.: 04943/2218

Ganz nah dran: Lichtbildervortrag mit extremen Nahaufnahmen
"O, schaurig ist's übers Moor zu gehn...". Dieser Gedichtzeile von Annette von Droste Hülshoff kann Klaas-Hermann Diddens aus Bunderhammrich nicht zustimmen. Das teilte er seinen 40 Zuhörern vor seinem Lichtbildervortrag am Freitagabend im Ostgroßefehner Striekschen Haus mit. Friedrich Freudenberg, der für den Großefehner Kultur- und Heimatverein den Abend organisiert hatte, sprach dann auch lieber von einem "Spaziergang über unsere Hochmoore". Sie seien für Diddens und seine Kamera eine unerschöpfliche Quelle der Schönheit unserer Natur.
Den Beweis lieferten eine Stunde lang Bilder von Tieren und Pflanzen im Jahreslauf. "Unglaublich", hörte man des öfteren aus dem Publikum heraus, wenn Diddens seine extremen Nahaufnahmen zeigte: Etwa ein Libellenflügel, an dem winzige Tautropfen bildfüllend glitzerten, das scheinbar riesige Kreuz der Kreuzspinne oder die millimetergroße Blüte der Glockenheide auf der Großleinwand.
Diddens trug dazu engagiert und mit feinem Humor fachlich hochwertige Informationen vor, die selbst für manche der Fachkundigen im Publikum neu waren. Freudenberg nannte zum Abschluss den Abend eine "selten so gelungene Biologiestunde".

Warnung: Keine Bilder im angegeben Ordner vorhanden. Bitte Pfad kontrollieren!

Debug: angegebener Pfad - https://kulturverein-grossefehn.de/images/berichte/2015/didden

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok