20 Jahre Kultur- und Heimatverein: Jubiläumskonzert mit dem Chr. Mannenkoor Albatros aus Groningen
Datum: 09.05.2014

Der Männerchor Albatros ging hervor aus Arbeitern der ehemaligen gleichnamigen Zigarrenfabrik und wurde im September 1932 gegründet. Inzwischen singen Männer aus der weiteren Region um Groningen herum in diesem Chor. Unter der Leitung des Dirigenten Anton Stulp hat der Chor gesangstechnisch ein sehr hohes Niveau erreicht und gehört national zu den Top-Chören. Instrumental wird der Chor von Cas Stratmann (bekannt durch Solokonzerte bei uns im Bürgerhaus) am Klavier und Gertie Bruin auf dem Akkordeon begleitet. Es erwartet Sie ein Hörgenuss der besonderen Art.

Ort: Kirche in Strackholt
Beginn: 20 Uhr
Aktuell: Der Eintritt ist frei.

Gänsehaut und "kippenvel"
- Pekalas Exportschlager begeisterte in Strackholt -
Großefehns Bürgermeister Olaf Meinen hatte am Freitagnachmittag bei der Feier zur 10-jährigen Partnerschaft mit der Gemeinde Pekela nicht übertrieben: "Sie werden heute Abend mehrfach eine Gänsehaut bekommen!" Der Männerchor "Albatros" mit den Instrumentalisten Cas Stratmann (Klavier) und Gertie Bruin (Akkordeon) aus der Partnergemeinde wurde am Abend in der Strackholter Kirche unter seinem Dirigenten Anton Stulp dieser Ankündigung mehr als gerecht. Eingeladen worden war der Chor vom Großefehner Kultur- und Heimatverein zu dessen 20-jährigem Jubiläum, das er zusammen mit dem der Partnerschaft beging. Auf etwa 400 schätzte Pastor Bernd Battefeld die Zahl der niederländischen und deutschen Besucher.
"Überwältigend" nannte ein Zuhörerin gleich nach dem ersten Lied ihren Eindruck: Der Choral "Ich bete an die Macht der Liebe", vorgetragen von 44 stimmgewaltigen Männern, bestätigte, dass "Albatros" zu den Spitzenchören der Niederlande zählt. Nach dem "Wolgalied" aus der Operette "Der Zarewitsch" von Franz Lehar war klar, dass auch die Solisten dem Gesamtchor um nichts nachstehen.
Christine Caspers aus Ostgroßefehn, selbst Chorsängerin, bewunderte die "Dynamik und Brillanz" des Vortrags. So zeigte das bekannte Adagio aus dem Klarinettenkonzert A-Dur von Mozart, chorisch anrührend umgesetzt, die Fähigkeit der Sänger, auch leiseste Passagen im Pianissimo gekonnt wiederzugeben, um dann in den sich anschließenden auch rhythmisch anspruchsvollen Gospels bei jedem Fortissimo wuchtig, aber präzise, die - wie die Sänger selbst sagten - hervorragende Akustik der Kirche zu nutzen.
Nach der Pause ging es vielfältig musikalisch-russisch in Kosakenkleidung weiter. Die sprichwörtlich schwermütige "russische Seele" interpretierte der Chor im "Wolgalied", den Gegenpol bildete das überschäumende "Kalinka". Der Schlussbeifall war tosend. Auch Pekelas Bürgemeister Meindert Schollema hatte mehrfach ein "kippenvel" bekommen und sagte, mit Recht ein wenig stolz: "Albatros ist unser allerbestes Exportprodukt!"

Edgar Sager
Bilder:

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