Ausstellungseröffnung: Glasgegenstände aus der Großefehner Adolphshütte
Datum: 21.03.2013

Nachdem Diedrich Cordes im letzten Frühling einen Vortrag über die Glasindustrie in der Großefehner Adolphshütte gehalten hat, wird er jetzt sein vielfältig gesammeltes Material vorstellen. Die Glasgegenstände, die in Großefehn hergestellt wurden, werden im Fehnmuseum Eiland ausgestellt. Herr Cordes wird dazu noch einmal in Kurzform auf diesen ?Industriezweig" eingehen. Der Oldersumer Shanty-Chor wird die Ausstellungseröffnung musikalisch untermalen.

Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Fehnmuseum Eiland, Westgroßefehn, Leerer Landstraße
Eintritt: frei

Tief gebohrt mit Akribie
"Diedrich Cordes hat sich tief hineingebohrt in die Geschichte der Großefehntjer Glasbläserei!", bescheinigte Kerstin Buss als Vorsitzende des Vereins "Fehnmuseum Eiland" dem Großefehner Hobbyforscher bei der Eröffnung einer Ausstellung zur historischen Ostgroßefehner "Adolphshütte".
Etwa 45 Zuhörer waren gekommen, um von Cordes Hintergrundinformationen zu den ausgestellten Gläsern und Werkzeugen zu erhalten und um dem Oldesumer Shanty-Chor zuzuhören, in dem Cordes die Bassgitarre spielt. Die "Akribie seiner Forschung", wie Großefehns Bürgermeister Olaf Meinen es in seiner Begrüßung nannte, spiegelte sich im Lichtbildervortrag und in der Ausstellung wider: Zahlreiche alte Glashüttenprodukte zu den wenigen erhaltenen aus der Adolphshütte sowie Rohstoffe, Werkzeuge und Beschreibungen der Glasherstellung hatte Cordes zusammengetragen.
Er dankte insbesondere Dr. Eilert Ommen, dem Leiter des Museums Nienburg, und dem Holtroper Sammler Albert Weber für die Unterstützung und die Leihgaben.
Über den Standort der Glashütte, die am heutigen Glashüttenweg mit Unterbrechungen von 1828 bis 1870 zeitweise 120 000 Flaschen im Jahr produzierte und dafür ca. 250 Schiffsladungen Grautorf verbrauchte, gibt exaktes Kartenmaterial Auskunft.
Ludwig Friesenborg vom Vorstand des Kultur- und Heimatvereins Großefehn überreichte Cordes und dem Shanty-Chor als Dank ein Präsent. Die Ausstellung wird bis in das nächste Jahr dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhre zu sehen sein.

Bilder:

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