Bericht:  Edgar Sager vom 07.03.19

Beifallsstürme in der Kirche

- 60 Musiker spielten beim Jubiläumskonzert -

Das Jubiläumskonzert des Kultur- und Heimatvereins Großefehn anlässlich seines 25-jährigen Bestehens war außerordentlich gut besucht. In der Mittegroßefehner Kirche hatten sich am Sonntagnachmittag weit über 200 Zuhörer eingefunden, um den etwa 60 Musikern zu lauschen.

Weiterlesen: Jubiläumskonzert

Hier einige Artikel der örtlichen Presse zum 25-jährigen Jubiläum des "Kultur- und Heimatverein Großefehn e.V." am 02.03.19.

25 Jahre KuHV1
25 Jahre KuHV2
"Ostfriesischen Nachrichten" vom 04.03.19

OZ 040319
"Ostfriesen Zeitung" vom 04.03.19

HBL 060319
"Heimatblatt" vom 06.03.19

Hier noch einige Fotos von Edgar Sager:

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Bericht:  Edgar Sager vom 06.02.19

"Die Arbeitsgeräte der Pastoren in den neu gegründeten Siedlungen der ostfriesischen Auswanderer waren die Bibel und das Pferd."

Damit umriss Pastor Jürgen Hoogstraat (Victorbur) in seinem Vortrag "Von Ostfriesland nach Amerika" vor etwa 75 Zuhören im Bürgerhaus Großefehn die schwierige Situation von Kirche und Auswanderern. Eingeladen hatte der Großefehner Kultur- und Heimatverein.
Hoogstraat beschrieb die tiefe Gläubigkeit der Ostfriesen, die in allen Konfessionen ihren Glauben in die Neue Welt verpflanzt hätten. In den Weiten das Landes seien Dörfer nur eine Ansammlung weit entfernter Einzelhöfe gewesen, erreichbar für die wenigen Geistlichen nur per Pferd. "Da war nichts weiter. Zwischenbergen ist dagegen eine Großstadt."
Der Bedarf an Geistlichen in den Neugründungen sei riesig gewesen. In Ostfriesland habe man das Problem erkannt und die Äußere Mission vorangetrieben.
Hoogstraat schlug in seinem fast zweistündigen Vortrag den Bogen von den Auswandererschicksalen des 19.Jahrhunderts zu dem Strackholter Pastor Remmer Janssen und berichtete anhand von Bildern und schriftlichen Quellen über dessen herausragende Rolle bei der Ausbildung junger Männer zu Pastoren für Amerika.
"Janssens Gründung der Missionsschule 1886 in Strackholt machte Ostfriesland zu einer tragenden Säule des Missionswerkes, und Janssen hat richtig Dampf gemacht", sagte Hoogstraat. 96 junge Männer hätten bis zum Ersten Weltkrieg die Schule durchlaufen. Damit habe Janssen eine "unsichtbare Brücke des Glaubens" zwischen Ostfriesland und den ostfriesischen Neugründungen in Übersee geschaffen. Selbst seine beliebten Missionsfeste seien in Amerika kopiert worden: "Sie waren das, was man heute ein Freiluftfestival nennen würde."

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Jürgen Hoogstraat

Bericht:  Edgar Sager vom 15.01.19

"Kühe haben immer Vorfahrt"

Über seine Studienreise durch das nördliche Indien berichtete der Wiesmoorer Frerich Lienemann auf Einladung des Großefehner Kultur- und Heimatvereins im Bürgerhaus Großefehn. Den etwa 60 Zuhörern vermittelte er in seinem einstündigen Lichtbildervortrag mit dem Thema "Indiens demütige Gesellschaft" Informationen unter anderem zur Wirtschaft, Infrastruktur und Landwirtschaft. Schwerpunkt seiner Ausführungen war jedoch der Einfluss der Religionen auf nahezu alle Lebensbereiche.
Er ging ausführlich auf das Kastenwesen, die Rolle der Frau und die religiösen Besonderheiten ein. "Kühe haben immer Vorfahrt", sagte Lienemann zu den Bildern der Tiere mitten im Großstadtverkehr. Er führte weiter aus, dass das Kastenwesen eigentlich abgeschafft sei, aber auch heute noch massiv auf die Gesellschaft einwirke.
Mit dem Hinduismus sei in der Regel die Unterwürfigkeit in das persönliche Schicksal und die totale Demut der bestimmende Faktor im Leben der meisten Inder. Insbesondere sei das Leben der Frauen von Unterwürfigkeit geprägt.

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Referendar Frerich Lienemann

Ausstellung des Webmuseums „De Weevstuuv“ im Bürgerhaus

Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens richtet das Webmuseum „De Weevstuuv“ Westgroßefehn im Bürgerhaus Großefehn eine Ausstellung aus. Die Mitglieder des Museums geben zunächst einen Einblick in die Entwicklung ihres Museums. Sie zeigen auf, wie sie die ostfriesische Tradition des Webens mit neuen Ideen weiterentwickelt haben und stellen ihre Einzelstücke aus. An einem fertig eingerichteten Webstuhl wird das Weben anschaulich demonstriert.

Mit dieser Ausstellung möchten die Mitglieder der Museumswerkstatt „De Weevstuuv“ besonders den Besuchern Anregungen geben. Ziel des Museums ist es, einen Beitrag zur Erhaltung des alten Handwerks der Weberei zu leisten.

Der Kultur- und Heimatverein greift diese Idee gerne auf, zumal die Weberei – und besonders die Leinenweberei auf der Grundlage des Flachsanbaus – in den Geest-Bauerndörfern Großefehns früher eine große Bedeutung hatte.

Eröffnung:  Sonntag, 31. März 2019, 15:00 Uhr
Ort:  Foyer des Bürgerhauses, Kanalstraße Süd 54, Ostgroßefehn
Dauer:  31.03. – 30.04.2019
Eintritt:  frei
   
Die Ausstellung ist innerhalb der Öffnungszeiten des Bürgerhauses zu besichtigen.
 
Webvorführungen:  Dienstags 09:30 Uhr – 12:30 Uhr
   Donnerstags 14:00 Uhr – 17:00 Uhr
 Kontakt:  Friedrich Freudenberg Tel.: 04943 - 2218
   Päivi Schmidt (Vorsitzende Webmuseum) Tel.: 04943 - 2408

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