Busfahrt zum Klinkerwerk nach Nenndorf und zum Naturschutzgebiet "Ewiges Meer"
Datum: 11.05.2012

Die Fahrt führt zunächst nach Nenndorf bei Westerholt (Samtgemeinde Holtriem), wo eine Ziegelei besichtigt wird, in der die bekannten "Wittmunder Torfbrandklinker" hergestellt werden. Dieses Werk ist die einzig verbliebene Ziegelei, in der die Steine in einem Ringofen noch mit Torf gebrannt werden, was sie aufgrund ihrer besonderen Färbung zu einem begehrten Material macht.

Von Nenndorf führt die Fahrt zum Naturschutzgebiet "Ewiges Meer". Dort wird es zunächst eine Teepause im Galeriecafé geben, das wegen seiner Kunstausstellungen bekannt ist. Anschließend ist eine Wanderung über den Holzbohlenweg zum Ewigen Meer, Deutschlands größtem Hochmoorsee, geplant. Die von unserem Ehrenvorsitzenden und Naturkundler Friedrich Freudenberg (Großefehn) geführte Wanderung bietet Gelegenheit, moortypische Tier- und Pflanzenarten kennenzulernen und eine beeindruckende Moorlandschaft zu erleben.

Abfahrt: 13.30 Uhr vom Bürgerhaus in Ostgroßefehn, Kanalstr. Süd 54
Rückkehr: ca. 18.30 am Bürgerhaus
Kosten: 20,00 (einschließlich Tee und Kuchen sowie Führung in der Ziegelei)
Anmeldung: Agate Lienemann (04943/1660)

Fehngeschichte: Glasindustrie in der Adolphshütte am Großefehnkanal
Datum: 30.03.2012

An diesem plattdeutschen Abend hält Diedrich Cordes (Großefehn) einen Vortrag über seine Forschungsergebnisse zur historischen Glasindustrie in Ostgroßefehn.

In der Gegenwart verdeutlichen mancherorts öffentliche Diskussionen das Bedingungsgefüge zwischen gewerblichen Ansiedlungen und logistischen Angeboten. Diedrich Cordes will aufzeigen, dass diese Zusammenhänge sich auch in der frühen Geschichte Großefehns am Beispiel der Gründung einer Glashüttenindustrie nachweisen lassen. Der Glashüttenweg ist heute vor Ort die einzige sichtbare Erinnerung an ein interessantes Kapitel der Fehntjer Wirtschaftsgeschichte, das mit der Gründung der Glasfabrik durch den damaligen Fehndirektor Arend Hoppe, den Namengeber des Arendshügels, mit geprägt wurde.

Ort: Haus Els bei der Mühle in Ostgroßefehn
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 4,00 EUR (einschließlich Tee und Gebäck)

"Ich lade mir die Liebe ein..." - Konzert mit der Pianistin Daiva Velminskaite und der Sängerin Richetta Manager

Datum: 08.01.2012

"Ich lade mir die Liebe ein ...": Unter diesem Motto stellen die Pianistin Daiva Velminskaite und die Sängerin Richetta Manager Liebeslieder aus der Filmmusik von Zarah Leander, Marlene Dietrich, Hildegard Knef und anderen Interpreten vor. Darüber hinaus gehören Melodien aus Musicals und der modernen Popkultur zu ihrem Repertoire.

Ort: Bürgerhaus Ostgroßefehn, Kanalstr. Süd 54
Beginn: 16.00 Uhr
Eintritt: 12,00 EUR

Jazz-Frühschoppen mit der Garden-City-Company
Datum: 29.07.2012

Auch in diesem Jahr bieten wir wieder den inzwischen außerordentlich beliebten Jazz-Frühschoppen in der schönen Atmosphäre des Eilandes in Westgroßefehn an. Dieses Mal wird wieder die Garden-City-Company unter der Leitung von Günter Tjards aufspielen. Sie wird in gewohnter Weise ihre breite Palette von ausgewählten Musiktiteln darbieten, insbesondere Stilarten wie Dixieland, New Orleans Jazz und Blues, die mit ihren sauberen Harmonien besonders ins Ohr gehen.
Dieses Konzert ist unser Beitrag zum 20-jährigen Jubiläum der Deutsche Fehnroute. Wir veranstalten es in Zusammenarbeit mit dem Fehnmuseum Eiland. Im Anschluss an das Konzert wird die Gattersäge in Betrieb genommen und ein Schmied stellt seine Handwerkskunst in der Schmiede des Museumsgeländes vor. Im Museum selbst werden Filme mit Zeitzeugen der Großefehngeschichte zu sehen sein.

Beginn: 11.00 Uhr
Ende: gegen 14.00 Uhr
Ort: Fehnmuseum Eiland in Westgroßefehn, Leerer Landstraße (an der Klappbrücke)
Eintritt: frei

Statt ''Omas Teich'' jetzt ''Opas Eiland"
- Wieder ein Open-Air-Event in toller Atmosphäre: Auch die Band war begeistert -

"What a Wonderful World" sang Sängerin Suzie Aljets von der Garden-City-Company am Schluss des Open-Air-Konzertes auf dem Westgroßefehner "Eiland". In eine kleine wunderschöne musikalische Welt entführte die Band am Sonntag drei Stunden lang die über 150 begeisterten Zuhörer. Auch das erste Konzert 2010 hatte sie bestritten. Bestens aufgelegt zeigten Suzie Aljets, Günter Tjards (Bass), Donald Rose (Piano, Posaune), Werner Britz (Trompete, Querflöte), Gerhard Schlömer (Schlagzeug) und Manfred Deinhardt (Klarinette, Saxophon), der für den erkrankten Herbert Kraemer eingesprungen war, vom Jazz bis zum Schlager die ganze Bandbreite ihres Repertoires. Ihre gekonnten musikalischen Soli bekamen immer wieder spontanen Beifall, besonders auch von der GCC-Fangruppe aus Pekela.
Mit den ersten Takten durchbrach die Sonne die düstere Wolkendecke. So konnten Agate Lienemann (Kultur- und Heimatverein Großefehn) und Kerstin Buss (Verein "Fehnmuseum Eiland") als Vorsitzende der beiden veranstaltenden Vereine bei ihrer Begrüßung auf das Wetterglück verweisen, das wiederum auch der dritten Veranstaltung in dieser Reihe treu geblieben war. "Für uns sind diese Konzerte ein Höhepunkt des Jahres!", sagte Kerstin Buss. Ein Dank galt dem diesjährigen Sponsor, der Sparkasse Aurich-Norden.
Parallelen zum eben in der unmittelbaren Nachbarschaft zu Ende gegangenen Omas-Teich-Festivals blieben nicht aus: "Diese Konzertreihe hier bekommen allmählich auch einen Kultstatus", meinte ein Zuschauer. Suzie Aljets wagte in Anbetracht der doch recht unterschiedlichen Altersgruppen den nicht ernst gemeinten Vorschlag: "Wir sollten uns "Opas Eiland" nennen.
Zur Mittagszeit gab es zusätzlich zu den Verpflegungsmöglichkeiten des Eiland-Cafés Gegrilltes von der Traditionsgemeinschaft des Torfschiffes "Mariechen".
Der lange Schlussapplaus wurde von der Garden-City-Company trotz fortgeschrittener Zeit mit einer Zugabe belohnt.
Wir dürfen hier einen Ausschnitt aus einer E-Mail von Günter Tjards zitieren, die er nach der Veranstaltung an den Kultur- und Heimatverein geschickt hat:
''Das war heute wieder einmal mehr ein schöner Vormittag. Wetter, Gäste, Stimmung, Helfer und ich denke, auch die Band, alles A+++. Wir freuen uns schon jetzt auf den 4. August 2013, wenn es wieder einen Jazzfrühschoppen mit uns gibt. Es ist einfach ein schönes Ambiente beim Eiland. Besonders angenehm finden wir den unmittelbaren Kontakt zum Publikum. Da kommt immer viel zurück von dem, was man gibt. Wir hatten kaum bemerkt, dass die drei Stunden Spielzeit schon vorbei waren.''

Text und Bilder: E. Sager

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"Een Abend up Platt" mit Manfred Briese
Datum: 23.11.2012

Manfred Briese wohnt in Esens. Er ist Mitglied des Arbeitskreises ostfriesischer Autorinnen und Autoren und des Schrieverkrings Weser-Ems. Seine Lyrik und Kurzprosa sind vor allem in Anthologien, regionalen Tageszeitungen und verschiedenen Kalendern nachzulesen. In der Region ist Manfred Briese auch durch seine Vorträge im Vorlesetelefon Ostfriesland bekannt.

Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Haus Els, Ostgroßefehn (bei der Mühle)
Eintritt: 4,00 EUR (einschl. Tee und Kuchen)

Unterhaltsame Lesung mit Musik
Einen unterhaltsamen Abend bereitete der Esenser Autor Manfred Briese seinen 35 Zuhörern auf dem traditionellen "Abend up Platt" des Großefehner Kultur- und Heimatvereins. Allerdings wolle er keine "Döntjes" vortragen, erklärte Briese zu Beginn nach der Begrüßung durch Vorstandsmitglied Gert Garbe. Als Mitglied des Arbeitskreises ostfriesischer Autorinnen und Autoren und des Schrieverkings Weser-Ems sei auch ein plattdeutsch schreibender Autor den gleichen Ansprüchen verpflichtet wie ein hochdeutsch schreibender. So trug er in der gemütlichen Atmosphäre im Ostgroßefehner Haus Els bei Tee und Kuchen unter dem Motto "Leevde un Kinner" lyrische Gedichte, Kurzgeschichten und Balladen vor. Der rote Faden waren zwischenmenschliche Beziehungen sowie Freuden und Nöte von Kinder und Jugendlichen. Immer wieder erhielt Briese Applaus seine Texte, die überwiegend heiteren, teilweise dramatischen Charakter hatten und oft mit überraschenden Wendungen endeten. Musikalisch wurde das zweistündige Programm durch Susanne Feith (Holtgast) auf dem Akkordeon begleitet. Sie unterstützte das Publikum beim gemeinsamen Gesang und Briese bei seinem Schlussvortrag, einer Lesung mit Gesang zum "Schützenfestmaandag" einer ostfriesischen Kleinstadt, bei der eine gedankliche Nähe zu Esens nicht auszuschließen ist.

Bilder:

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